Silowohnen ist Gegenstand der Abstimmung vom kommenden Sonntag.
Silowohnen wird von Architekten des BSA Sektion Zürich und den Parteien FDP, GLP und Mitte portiert.
Das ist gefährlich genug, denn es geht um Quadratkilometer falscher Wohnform für die kinderreichen Quartiere der Stadtzürcher Peripherie.
Darum kommt hier die bebilderte Analyse des Silowohnens – des Wohnens in der Höhe am Lift – ohne direkten Kontakt zum Boden, zum Umfeld des Hauses und zum Quartier. Das wird zuerst durch das obere Bild karikiert, das das letzte Posting von Manhattan fortsetzt: Die Mutter beobachtet am TV ihr weit unten ausser Kontrolle spielende Kind. Der Lautsprecher als verzweifelter Lösungsversuch ist uns schon bekannt.
Im unteren Bild erkennen wir gelb eingefärbt die vier Etagen, die noch Bodenbezug haben und den freien Auslauf von Kindern ermöglichen. Mit der zunehmenden Bodenferne wechselt die Farbe über Dunkelrot zu Violet als Zustand der kompletten Isoliertheit. Für das Familienleben in den Aussenquartieren, um die es in der Abstimmung geht, ist diese Höhenzonierung der Gebäude grundlegend. Sie zeigt uns an, wo in den Gebäuden Wohnwerte geschaffen werden und wo nur noch anonyme Stapelung stattfindet.
Die Abstimmungsempfehlung links im Bild zeigt, wie wir die quadratkilomergrosse Vermehrung von Hochhauszonen verhindern können.