Kraft zur Synthese

Wer die Gemeinderatsdebatte über die Hochhausrichtlinien vom letzten Mittwoch dem 25. Februar erlebt hat, schöpft Mut: Es ist möglich, aus Erfahrungen im europäischen Ausland zu lernen und gleichzeitig die neuen Erkenntnisse von Städtebau, Energie/Klima/CO2 einzubringen. Das haben uns die feinen Töne aus vielen Voten klargemacht. Das geschah gegen die Zwänge des Stadtrats, der aus den 2001 zu gross angelegten Hochhauszonen, 2024 noch grössere machen wollte. Lernstücke und neue Erkenntnisse sind durch die Hand einer Mehrheit im Saal zum Tragen gekommen. Wie sich die Voten ergänzten, und zu einer Voloté formierten, war beeindruckend. Die Vergrösserungsversuche der Hochhausgebiete sind, wie wir aus dem letzten Posting wissen, weggewischt.

Nach Abwendung der bedrohlichen Pläne, die über zu lange Zeit die Politik blockierten, wird viel Energie frei, die zur Verfügung steht, in der kommenden Legislatur in Zürich einen erfreulichen Städtebau auf die Beine zu stellen. «zuerivitruv» hofft, dass aus verschiedenen Ansichten nicht nur passive Kompromisse gemacht, sondern, dass daraus wahre Synthesen gelingen.