Bitte keine Fortsetzung!

Wir erleben jetzt gerade graue und heitere Tage. Die graue Version im Bild lässt die Zerstörung der landschaftlichen Horizonte für einmal weg und bringt den rein volumetrischen Aspekt des städtebaulich völlig unbegründeten Wildwuchses zur Geltung und ermöglicht die Beurteilung durch uns alle. Schliesslich ist das Stadtbild Allgemeingut. Nehmen Sie sich Zeit – machen sie Stadtwanderungen, wägen Sie ab.

Nach verlorenen Abstimmungen gegen die beiden Hochhausprojekte Hardturm und Thurgauerstrasse können wir diese Tage des Übergangs dazu nutzen, uns eine Meinung zu bilden, ob wir eine solche Fortsetzung angesichts der Fragen des Stadtbilds, der Energie, des Klimas und der Art des Wohnens und Zusammenlebens überhaupt wollen. 

Mit Shakespeare: That is the question for 2021 !

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Übung geglückt

Wie schon in den Postings zuvor macht sich «zuerivitruv» am Ende des Jahres zwischen den Festtagen mehr oder weniger frohe Gedanken. Hier einmal «froh»: 

Es geht auch anders: nämlich mit geerdetem Wohnen. Das zeigt die neue städtische Siedlung Hornbach im Seefeld. In Klammer: Auch hier wurde mit der Höhe der Bauten überbordet. Die Bewohner der stadtauswärts angrenzenden Genossenschaftssiedlung Eigen- Heimatstrasse, 1893 erbaut, musste Rekurs einreichen und hatte dabei Erfolg (oberes Bild). Erfolg hatten wir in der Folge alle, wie das Bild der neuen Siedlung vom Park her zeigt. Das gilt nicht nur für den Park, sondern auch für das Dampfschiff.

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2020: Siloparade

Von links: Projekt Letzi, Fussball-Hochhäuser Hardturm, unten Thurgauerstrasse.

Gelb: geerdetes Wohnen mit Bodenbezug.
Violett: abgehobenes Hors-Sol-Wohnen.

Hardturm hat in der Abstimmung wegen Fussball 69% Zustimmung erhalten.
Thurgauerstrasse nur 59%, obwohl es sich um Wohnungsbau handelt.

Im Jahr 2020 erhielt die Wohnbaupolitik der Stadt Zürich abnehmend Zustimmung. Das lässt für die nächsten Jahre hoffen, denn die übermässige und panikartige Verdichtung mit Wohnsilos verliert Unterstützung. Jetzt sind schöne und menschengerechte Quartiere gefragt.

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Schöne Festtage!

… wünscht Dir / Ihnen zuerivitruv und dankt der Leserschaft ganz herzlich für die Aufmerksamkeit, die er geniessen durfte. Er freut sich, dass Stadtbild und alles, was damit zusammenhängt in unserer munteren und geschäftigen Stadt doch eine Rolle spielt. Stoff gibt es genug; die Stadt erlebt eine Wachstumsphase und das erfordert eine wohlwollende Wachsamkeit.

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Zwei Welten

Die Festtage sind in Sichtweite – zuerivitruv fokussiert auf das Geschehene seit seinem Sommerstrart: In Zürich sind es Welten die weit auseinander liegen:

• Das Amt will Verdichtung mit dem anonymen Hochhaus erreichen.
• Andere träumen vom Fest des Lebens im urbanen Flachbau.

Was will die Bevölkerung?
2021 wird zeigen, wie es weitergeht.

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Es muss einmal gesagt werden!

Liest man Abstimmungsvorlagen, liest man in der Presse, meint man, dass in Zürich nur noch Hochhäuser in frage kommen und dies der einzige gängige Bautypus sei. Schon 2009 schrieb ETH-Dozent René Furer in seinem Heft Nr. 11, dass Hochhäuser für Familien nicht geeignet seien. Zürich forciert gegenwärtig den genossenschaftlichen Wohnungsbau und das ist vor allem Familienwohnungsbau. Das Hochbaudepartement verfolgt das Richtige Ziel mit den falschen Mitteln. Wie die letzten Postings aufzeigten liegt die grosse Mehrzahl der Wohnungen, die nächstens erstellt werden sollen weit oberhalb der 4. Etage – im Bereich, der für Familien nicht geeignet ist. 

In diesem Posting wird der Scheinwerfer gewendet und wieder auf menschengerechtes schweizerisches Wohnen im urbanen Flachbau gerichtet. 

Die Logik: Drei Etagen sind für Familien noch gut, vier gerade noch tragbar. Darüber kinderlos. Dieser familientaugliche Wohnungsbau gruppiert sich um anregende und bespielbare Aussenräume. Dem Aussenraum kommt die selbe Bedeutung zu wie den Gebäuden. Sie ergänzen sich und eine zeitgemässe Zugabe sind die hohen und tiefwurzelnden Bäume, die Schatten spenden und kühlende Wirkung haben. 

So sieht die zukunftsträchtige Synthese aus!

Bild: Architekturführer Zürich, Werner Huber / Siedlung Toblerstrasse

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Black Friday an der Thurgauerstrasse

Der Grosseinkauf ist gelungen, aber mit einer grossen Träne: Nur 59% Ja-Stimmen, statt der üblichen 80% bei Wohnvorlagen in diesen Zeiten von grossem Mangel. 

Schauen wir doch zusammen in die grosse bauchige Tragtasche: 7/8 des Wohungsprojekts ist für Familienwohnen unbrauchbar, abgehoben, vom Wohnumfeld abgetrennt und in die einsame Höhe gestapelt. Geprellt! fast alles violett! Was nun? Entrüstet zurückgeben?

Wie durch ein Wunder haben beide Tageszeitungen von Zürich gesichtswahrend «Wohnungen Ja» gesagt, «aber jetzt Gespräche» und vielleicht schaut doch noch etwas Besseres heraus. Schliesslich hat die zwar verunsicherte Mehrheit zugestimmt, jedoch den Einkauf nicht genau angeschaut. Und: nur wenige haben die violett/gelben Grafiken von «zuerivitruv» gesehen.

«Stark durchgrünt» und «Wohnen im Kontakt mit der Umgebung» sind zwei Zugpferde. Bei allseits gutem Willen – auch von Seiten des Hochbaudepartements – stehen die Chancen gut.

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