11 Gutes Wohnen im urbanen Flachbau

Nobel kommt diese Siedlung am Bahngraben daher und reiht sich taktvoll in die Hauszeile mit den Platanen auf dem chaussierten Trottoir der Hermann Greulich-Strasse.

Das ist qualitätsvolle Verdichtung im urbanen Flachbau.

Genossenschaft der Strassenbahner
Althammer Hochuli Architekten

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10 – gutes Wohnen im urbanen Flachbau»

So geht das auch in Zürich: Es braucht keine Place Etoile. Zürich wie Paris haben ein typisch europäisches Stadtgewebe. Die Strassen, die grossen und die kleinen, sind definiert; die Gebäude daran austauschbar. Die Regeln bleiben: Geschosszahl, Ausnützungsziffern, etc. In gewissen Gebieten können sie angepasst werden. Das gute Haus hat als Baustein der Stadt eine kluge Höhenteilung mit Erdgeschoss und Mezzanin, beide mit Bodenbezug, dann die Normalgeschosse mit Balkonen oder Loggien und als Abschuss die Dachgeschosse mit Terrassen. So kann die europäische Stadt «leben» und macht niemanden unglücklich. Hochhäuser sind Disruption und bedeuten Schaden für Nachbarschaft, Bewohner und Stadtbild. Machen Sie Ferien vom Zürcher Stoppelfeld und besuchen Sie die Weltstädte Paris, Rom, Wien und München und geniessen Sie dort den offenen Himmel der in Zürich am verschwinden ist.

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9 – gutes Wohnen im urbanen Flachbau»

Urbaner kommt dieses Beispiel aus München daher: Nicht mehr verdichtete Gartenstadt, wie beim letzten Beispiel aus Schwamendingen, sondern innenstädtische Lage mit einem Ladengeschoss. Die darüber liegende Büroetage sorgt für Distanz vom Verkerhrsgeschehen. Diese bisher 9 Beispiele zeigen alle die grosse Anpassungsfähigkeit des urbanen und verdichteten Flachbaus. Wird sie geschickt genutzt, entstehen für den Bauherrn werthaltige Bauten, die sich gleichzeitig als wertvolle Bausteine für die Stadt erweisen und das grosse Ganze stützen.

Wird die Frage nach der Fähigkeit der Bauherrschaften gestellt, drängen sich in Zürich bezüglich der grossen Immobilienkonzerne Zweifel auf. Paart sich das noch mit dem Mangel an städtebaulicher Kompetenz und Führung seitens der Baubehörde, entsteht chaotische Beliebigkeit im Stadtbild. «zuerivitruv» fordert, dass die Lenkung der Grossinvestitionen im Interesse der Stadt und von uns allen geschieht. Die bessere Lösung ist schlussendlich auch für den Bauherrn von Vorteil.

Bild: Michels Architekten, München

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8 – Gutes Wohnen im urbanen Flachbau

Wir sind in Schwamendingen, der um 1950 von Stadtbaumeister und ETH-Professor Albert Heinrich Steiner schön angelegten Gartenstadt in Zürichs Norden. Auch hier wird trotz der hohen Qualität des Bestandes Verdichtung studiert. Ein fast schon poetisch anmutendes Beispiel für urbanen Flachbau: menschlich trotz Dichte. Hier können Kinder aufwachsen, denn die Bauten haben Bezug zur Umgebung. Auch die zeitgemässe Erwartung an starke Durchgrünung ist erfüllt. 

Bild: E2A Architekten, Studienauftrag Schwamendingen

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7 – Gutes Wohnen im urbanen Flachbau

Sind die Sockelzonen nur Obergeschosse, die plötzlich die Erde berühren, hat der Architekt versagt. Es kann nicht gut kommen, wenn zwei Welten gleich behandelt werden. Im Erdgeschoss will der Garten genutzt werden, was der 1. Stock nicht erträgt.

In der Siedlung Liebrüti in Kaiseraugst war es Ende der siebziger Jahre klar, dass die Sockelzonen der (zu) hohen Wohnbauten aus Maisonettes bestehen müssen. Damit haben die Familien sich selbst über dem Erdgeschoss mit eigenem Garten und stören niemanden und sind auch selbst nicht gestört. Hier wird die Soziologie des Wohnens spürbar – eine anspruchsvolle Angelegenheit. Maisonettewohnungen können geschichtet werden; die obere Lage verfügt dann über geräumige Terrassen. Diese Kombination ist ein wertvoller Baustein, der heute etwas in Vergessenheit geraten ist.

Bild: @joanellytibor

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6 – Gutes Wohnen im urbanen Flachbau

Fondue: jeder und jede kennt dessen Fäden, die man entweder wickelt oder (ungeschickt) erst dann los wird, wenn man aufsteht bis sie 1 Meter über dem Caquelon von selbst reissen.

So ist es auch mit der Wohnung in der das Kind aufwächst. Ist sie zu weit von Spielplatz und Garten entfernt, bleibt der Kleine drinnen, hat zu wenig Bewegung und kann seine Sprache nicht mit den Kollegen entwickeln. Kommt er in die Schule, ist der Schaden schon da. Wie es weitergeht, wenn der Faden zu früh gerissen ist, zeigt dann das Leben.

Bild: ABZ-Siedlung auf dem Koch-Areal

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5 – Gutes Wohnen im urbanen Flachbau

Wir springen nach Henri IV und Place Dauphine wieder um 400 Jahre vorwärts in die Gegenwart. Im Bild ein geräumiger moderner Wohnhof mit Gebäuden, die mit ihren 6 Etagen die Limite des gefühlsmässigen Bezugs zum Boden bereits übersteigen. Aussenherum fliesst nicht die Seine, sondern der Durchgangsverkehr mit seinem Lärmpegel. Diesbezüglich stellt die Siedlung Buchegg der Baugenossenschaft Waidberg mit Duplex Architekten eine grosse Leistung dar.

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4 – Gutes Wohnen im urbanen Flachbau

«Embellissement de Henri IV», so könnte man den gekonnten Eingriff in die Stadt Paris um 1600 nennen. «zuerivitruv» bringt ihn in der Reihe des guten Wohnens im urbanen Flachbau, um Distanz zu gewinnen und die Gedanken von den lokalen Zwängen zu lösen.

Wo die Spitze der Seineinsel den Pont Neuf trifft liess der König die dreieckige Place Dauphine mit seinen Begleitbauten anlegen. Das Ganze macht eine gut fassbare Figur, welche die Stadt verschönert. Die Aussenfassaden an den Armen der Seine sind zweifarbig und prächtig. Städtebau erfüllt! Alle Treppenhäuser liegen innen am Platz. Die Fünfstöcker in Reihe beherbergen je eine überschaubare Zahl von Bewohnern, die auf 1 Tür kommen. Man kann sich kennen. Der Platzraum ist gemeinsam und vielfältig. Soziologie erfüllt!

Diese «Übung» zeigt uns in unserer gegenwärtigen Phase der herzlosen und einäugig technokratischen Massenunterbringung, was Stadtgeist bewirken kann!

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