Der alte Stadtrat und FDP/GLP/Mitte füttern Baulöwen

Börsenkotierten Grossimmos warten wie Löwen auf Beute. Gemäss Artikel NZZ «Der Anlagenotstand zwingt zu riskanten Wetten auf Betongold» vom 12. August bezahlen sie gegenwärtig unglaubliche Preise, sogar für völlig vernachlässigte Liegenschaften bzw. Grundstücke. Diesen Löwen zu Hilfe kommt der abgetretene Stadtrat Odermatt mit seiner Abstimmungsvorlage prall voll neuer, d.h. zusätzlicher Hochhausgebiete. Das wären Quadratkilometer im ganzen Norden und im Südwesten von Zürich. 

Dazu kommt, dass FDP, GLP und (unglaublicherweise) die Mittepartei mit einem Referendum gegen den Gemeideratsbeschluss vom 25. Februar vorgehen, der ebendiese exzessive odermattsche Erweiterung von Zürichs schon zu grossen Hochhausgebieten abgelehnt hat. 

In der gegenwärtig zugespitzten Situation ist das verantwortungsloses Spiel mit dem Feuer, das innert kurzer Zeit zu einer «Verhochhäuselung» dieser noch bezahlbaren Familienquartiere führen würde. Der Anlagenotstand hätte eine Abbruchwelle zufolge. Und da im 20-40% teureren Hochhaus gegenüber Normalbauweise pro Fall mehr Kapital platziert werden kann, entsteht noch zusätzlicher Anreiz. Das erklärt, warum diese Wohnform nicht mehr bezahlbar ist. In diesen ausgesprochenen Familienquartieren wäre das fatal.

Bei Zustandekommen einer oder beider Vorlagen würde sich das soziale Unglück auch noch in einer weiteren Ausbreitung des unerfreulichen Zürcher Hochhaus-Stoppelfelds in alle diese Randquartiere ausdrücken: «Wuhan everywhere».

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