Von wegen Fussball

Die Fussball-EM ist zu Ende. Italien hat sie gewonnen. 

Fussball, Stadt, Stadtleben und Stadbild: Zürich hat mit dem Ensemble des Hardturmstadions vor, dies alles kaputtzumachen.

München platziert sein grossartiges Stadion, lupenrein ohne Wohntürme, ausserhalb der Stadt – mit einem Bahn- und mit einem Autobahnanschluss.


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Zürich kerkert sich ein

Zürich besitzt gleich mehrere «Montmartres» und ist damit ausserordentlich begünstigt, wenn man bedenkt, dass der See noch dazukommt. Die ikonische Lage im ehemaligen Gletschertal ist Folge der Geologie. Die Frage ist: Wie bespielen wir diese hervorragende Szene?

Wie die Postings vom 9. und 11. Februar zeigen, hat das in der Barockzeit (Dichter F.D. Klopstock verfasste um 1750 eine Ode) und um 1900 ganz gut funktioniert. Man konnte an der Stadt und an ihrer Lage in der Landschaft Freude haben. «1900» veranschaulicht, dass das auch mit massiver baulicher Entwicklung in einer Wachstumsphase, wie wir sie gegenwärtig erleben, möglich war. Doch dann kam mit den Hochhauszonen 2002 der Stilbruch, die Disruption. Wir kerkern uns zunehmend zwischen Wänden und Türmen ein – der offene Himmel von Zürich beginnt zu verschwinden.

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Der offene Himmel über Paris

Wie das Stadtbild ist auch das Geschehen am Himmel grossartiges Allgemeingut. Von der Sacré Coeur auf Montmartre aus sehen Sie über die Stadt hinweg die in grossen Kuben geschnittenen Baumalleen im Jardin du Luxembourg. Die Stadt als Bild, das allen gehört. Da sitzen sie auf der bekannten Treppe – Einheimische und Touristen – und schauen gemeinsam die Stadt.

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Dichte bedarf des Hochhauses nicht

Im Bild links der «tapis de Paris», der grosse urbane Flachbau, rechts Barcelona mit der Avinguda (Avenida) Diagonal. Beide Städte haben etwa die vierfache Einwohnerdichte von Zürich und verzichten trotzdem auf disruptive Hochhäuser. Kultur beginnt im Kopf: Gute Bauregeln ermöglichen die geforderte Dichte. Nur Bedeutendes darf aus der Stadtsilhouette herausragen. In Paris der Eiffelturm, der Arc de Triomphe und nicht sichtbar, das Centre Pompidou. In Barcelona sehen Sie links der Avenida Diagonal die Sagrada Familia. Das ist die europäische Stadt in Hochform!

Da gibt es aber auch den Möchtegern am Zürichsee, der ohne Notwendigkeit und auf Kosten von Stadtbild und Landschaft mit dem Hochhaus punkten will. 

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Zürich muss sich entscheiden

Wir können Paris doch nicht auslasse. Für die Stadtbilddiskussion in Europa ist Paris, das hier im Bild seinen offenen Himmel zeigt, unverzichtbar. Der offene Himmel ist für die europäische Stadt typisch – in Paris verdankt er sich dem 1853 etablierten Höhenplafonds für Gebäude («gabarit façades» et «gabarit combles»). Nur das Wenige, das von öffentlichem Interesse ist, darf sich darüber erheben.

Sie sehen im Bild die hohe Dichte des «tapis de Paris», die grossen Boulevards mit ihren Bäumen (ganz links Boulevard Grenelle mit métro aérien und Bäumen), die Monumente wie den Eiffelturm, der sich aus dem Champs de Mars erhebt und den Dôme des Invalides rechts. Und ganz wichtig und intelligent: Sie sehen im Hintergrund das Geschäftsviertel «La Défense, das ausserhalb der grossen Mulde der Stadt platziert wurde. 1967!! – heute das zweitgrösste Geschäftsviertel Europas.

Zürich muss sich entscheiden: Schnellaufbaustadt Chengdu / Shenzen / Kunming / Wuhan oder Europa: Paris / Rom / Barcelona. 

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1983

1983 ist nicht George Orwells 1984, hat aber für das Stadtbild von Zürich weitreichende Folgen gehabt. Nach mehr oder weniger geglückten Eingriffen mit Hochhäusern gab das Hochhaus «Zur Schanzenbrücke» (das dritte von Links) den Ausschlag: Der damals sehr progressive und städtebaulich orientierte Stadtzürcher Heimatschutz sammelte Unterschriften für ein Hochhaus-Ausschlussgebiet in der Innenstadt und hat die Abstimmung im ersten Anlauf gewonnen. Bis heute gültig, verhindert es – allerdings nur in der in der Innenstadt – ein hässliches «Stoppelfeld» wie in Zürich-West. 

Mehrere Postings, die Barcelona, Rom und Athen thematisierten, haben die schöne flache Silhouette der europäischen Stadt gezeigt. Wie wir von vorher wissen, macht da Paris keine Ausnahme. Die für die Allgemeinheit wichtigen Bauten dürfen herausstechen, alles Übrige bewegt sich schöpferisch im urbanen Flachbau.

«zuerivitruv» plädiert für die Wiederabschaffung der missglückten Hochhauszonen von 2002.

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Athens Polykatoikia und die erfreulichen Folgen

Der Häuserteppich breitet sich sanft über die gewellte Topographie hinweg. Der Baustein ist seit den zwanziger Jahren die Polykatoikia, das typisch athenische Mehrzweckhaus. Es ist ein Skelettbau, der vor allem Wohnen, aber auch Büros und Läden in gemischter Form aufnimmt. Sehr flexibel und zwischen 4 und 6 Stockwerke hoch.

Lykabettus, der Hausberg, und die Akropois behalten ihre überragende Position. 
Mehr noch als in Paris: Das Häusermeer folgt der Topographie und die Monumente überragen alles: «Europe at ist best!» 

Zürich steht mit seinen Hügelketten und dem See in keiner Weise zurück, doch der Wildwuchs der Hochhäuser verdirbt das Kunststück aus Stadt und Landschaft.

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