«Ensemble» Nr.20 #Abstimmungsvorlage, #Gestaltungsplan Hardturm – NEIN!

«Was tut weh?»
«Where is the Beef?»

Ziemlich brutal und krud, was die drei Partner in ihrer Hochhausverblendung anrichten wollen. Eine Mechanik, die Menschen in bisher nicht erreichte Höhen aufschichtet, bis zwei Röhren so gefüllt sind, dass eine Rendite «X» erreicht wird. 

Stadtbild, Bewohner, Nachbarschaft und Quartier haben bei dieser Mechanik nie eine Rolle gespielt. Die Architekten Caruso St. John und Roger Boltshauser sind die Gehilfen.

The Beef: Die Monster-Türme würden das Stadtbild für immer schädigen.

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«Ensemble» Nr.19 #Abstimmungsvorlage, #Gestaltungsplan Hardturm – NEIN!

Weitere nie geprüfte Alternativen

Alternative Nr.2 
Hinaus aus der Enge der Stadt! Hinaus aus den Wohnquartieren! Hinaus in den Kanton. 
Ein Stadion von Bedeutung muss frei atmen können.
Es muss erweiterbar sein.
München hat 70’000 Sitzplätze – Zürich soll in der Enge eines Wohnquartiers lächerliche 18’000 haben, nicht erweiterbar.
München hat einen Autobahnanschluss und einen für den öffentlichen Verkehr.
Weit und breit keine Wohnsiedlung, die die Hooligans nicht erträgt.

Alternative Nr.3
Stadion aufs Gleisfeld! Ein Reiterstadion. Beim Hardturm ist das Gleisfeld von Zürich am breitesten, die Lage zwischen den Bahnhöfen Hardbrücke und Altstetten. Das Stadion kann sich in die Nähe von einem der beiden begeben. Damit ist der Bahnanschluss gewährleistet. Klimatisch und energetisch wäre die Bilanz besser als heute, auf alle Fälle wesentlich besser als mit der Stapelung von Wohnungen in zwei gigantischen Türmen. Wie bei der neuen Ergänzung des Bahnhofs Basel würden durch die Bahn getrennte Quartiere verbunden.

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«Ensemble» Nr.18 #Abstimmungsvorlage, #Gestaltungsplan Hardturm – NEIN!

UK comment by RIBA Architect (Royal Institute of British Architects): 

• Project fails at every level: architecture, town planning, ecology, visual disruption, wind problems in town, wrong location (hooligans in residential area)
• Stadium is at architectural level of a 1st year student
• Looking at the towers: these are not homes – it looks like an anonymous office-block
• The residential towers are situated besides the railway
• Where would the children play?
• The whole project is a Kamikaze-approach to urban planning

Und hier ein Mediziner aus Zürich:

Ich hoffe, dass wir gewinnen werden.
Am liebste möchte ich ein Plakat aufhängen:

Zwei öde, dunkle Türme 7 Tage in der Woche 24 h pro Tag vor der Nase
für 90 min. Fussball pro Woche:

NEIN zu diesem Unsinn

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«Ensemble» Nr.17 #Abstimmungsvorlage, #Gestaltungsplan Hardturm – NEIN!

F & F :
«» Der F ussball ist nur das F eigenblatt «»

Die Zinstürme sind eine Investition von Fr. ½ Milliarde.
Das Stadion 1/6 davon.

Im Schatten der übertriebenen Popularität des kommerziellen Fussballs will die CS mit Hilfe des Totalunternehmers HRS den grössten und gewalttätigsten Immobilien-Coup in der Geschichte von Zürich landen. 

Wer aus unserer Stadt keine Investitionsmatratze machen will, stimmt nein zum Gestaltungsplan Hardturm.

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«Ensemble» Nr.16 #Abstimmungsvorlage, #Gestaltungsplan Hardturm – NEIN!

Was treibt das Karussell in die Höhe?
Was treibt die Quartierbewohner ins Schlucht-Dasein?

Da werden die Höhenplafonds der Bauordnung verlassen. Gelichzeitig werden die Ausnutzungsziffern der Grundstücke ohne Schranken erhöht. Mit einer «Arealüberbauung» kann die Nutzung ein paar % erhöht werden, doch mit einem «Gestaltungsplan» ist über die Jahre offenbar ALLES möglich geworden. Die Freigaben erfolgen stufenweise und laufen über das Amt für Städtebau. Beschränkte sogenannte eingeladene Architekturwettbewerbe folgen. Teilnehmer und Juroren wechseln sich ab. Dazu kommt noch das beratende Baukollegium und in diesem Karussell gehen die Nutzungsziffern kräftig nach oben. Illegal?

Die Betrogenen sind die bereits dort Wohnenden. Zur bestehenden Dichte, die Vor- aber auch Nachteile hat, kommt noch Anonymität, Verengung der Sicht, Schlucht-Dasein, Beschattung und Behinderung der Solarenergie. «Heinrichstrasse» ist das jüngste Projekt solcher Art. Eine Blockrandbebauung mit völlig unnötigem Turm und einer Ausnutzungsziffer von 4.5, die sich über dem Doppelten des Quartiers bewegt.
Sorry: der Turm sprengt das Format.

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«Ensemble» Nr.15 #Abstimmungsvorlage, #Gestaltungsplan Hardturm – NEIN!

«Der offene Himmel über der Stadt»
Ist die Weltstadt Paris Weltmeister? Rom nicht vergessen!
Jede gute europäische Stadt achtet auf ihr Stadtbild. Der offene Himmel lässt die Seele atmen und gibt Überblick.
Was das Hochbaudepartement in Zürich seit 2001 mit unserem Stadtbild betreibt, ist Einmauerung und Vermöbelung. Das schafft Enge zwischen Wänden und Türmen.

In Paris dürfen sich die Monumente von allgemeinem Interesse zeigen: Eiffelturm, Grand Palais, Sacré Coeur und Centre Pmpidou. In Zürich sind es die Zinsblöcke und Bürohäuser im Hochformat. Quelle pauvre Ville!!!

«zuerivitruv» fordert den offenen Himmel und Abbruch dieser schädlichen Übung. Gestaltungsplan Hardturm NEIN!

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Ensemble» Nr.14 #Abstimmungsvorlage, #Gestaltungsplan Hardturm – NEIN!

Der zum Glück etwas exzentrische Architekt Alexander Koch, der das markante Schulhaus Hirschengraben erstellte, leistete sich mit dieser Fratze über dem Haupteingang einen Spass. Wollte er die Schülerinnen des Mädchenschulhauses auf die Tücken des Lebens vorbereiten?

«Die Veranstaltung gestern war grauselig. Das Amt für Städtebau hat über irgendwelche Paragraphen und der Untergebene von Frau Gügler über Qualitäten einer Überbauung mit AZ 450% geplaudert. Wir müssen uns wirklich laut wehren, damit Hochhäuser und eine unmenschliche Verdichtung nicht zum Regelfall werden.»

Der Reihe nach: Dieser Bericht kommt aus einer Quartierveranstaltung im Kreis 5. Eine freie Äusserung per Mail, die «zuerivitruv» aufgefangen hat. Alexander Koch hätte seine Freude, den die Zeilen stammen von einer Frau. Im weiteren: Eine Ausnützungsziffer von 450% gilt im Fach Städtebau bereits als kriminell; Hong-Kong lässt grüssen. Bei den CS-Türmen auf dem Hardturmareal übrigens 590%. «zuerivitruv» empfiehlt Dir/Ihnen zur Dichtefrage den Besuch der gut gelungenen Wohnsiedlung «Selnau» mit 170%: ganz schön dicht, aber noch erträglich.

Auf den «Mechanismus», der solche Exzesse produziert, wird in einem der nächsten Postings eingegangen.

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Ensemble» Nr.13 #Abstimmungsvorlage, #Gestaltungsplan Hardturm – NEIN!

  • Die Zins-Kolosse des Projekts «Ensemble»/Hardturm ziehen weiter, denn niemand will die «Party-Türme». Die jüngste und vielleicht letzte Landung findet auf der grossen und beliebten Josefwiese im Kreis 5 statt.

    Wir erinnern: Es wird in den beiden Türmen Marktmiete herrschen. Über der 4. Etage wollen keine Familien mehr sein. Wer ist dann in den restlichen 42 Etagen anzutreffen? Ältere Paare oder DINKS (double income no kids). Die Menge: 2 x 800-1000 Personen. Das ist Monokultur im grossen Massstab. Kann man damit eine Nachbarschaft machen? Ein Quartier bereichern?

    «zuerivitruv» hat herausgefunden, wie solche schrankenlose Übernutzungen in Zürich zustandekommen und wird im nächsten Posting darüber berichten. Später folgen Alternativen zum Stadion, die nie geprüft worden sind.

    NEIN zum Hardturm – Wahn!!

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